Der Farngarten

Auf den Spuren der Vergangenheit

Wer unweit der Laufbahn ein Stück vom normalen Weg abweicht, geht keineswegs verloren, sondern findet im Schatten der hohen Kastanien fast verlorene Schätze der Vergangenheit: Farne. Die mit 400 Millionen Jahren zu den ältesten Pflanzen der Welt zählenden Gefäßsporenpflanzen  werden eher wenig beachtet, da sie nicht leuchtend blühen, wie andere Blumen,  jedoch sind sie unglaublich wichtig in der Geschichte der Erde: Wussten Sie, dass im Zeitalter Karbon Farne riesige Wälder bildeten und so die Grundlage für das heutige Steinkohle vorkommen schufen? Oder, dass es weltweit rund 12.000 Arten gibt, deren Verbreitungsschwerpunkt in den Tropen liegt? Hier, in Mitteleuropa, sind etwa 200 Arten beheimatet. Zeit also, die grünen Büschel, die am liebsten an schattigen, feuchten Plätzen wachsen, mal genauer zu betrachten!

Übrigens: Beim „großen Bruder“ des Herzogenriedparks, im Luisenpark, habe die Farne, genauer gesagt die „Riesen der Urzeit“, ein eigenes Haus: Das Baumfarnhaus.

Auf dem Parkplan zu finden unter der Nummer 40.